Schwalbe V

Schwalbe V

Anlagen mit dem Decknamen „Schwalbe“ waren Teil des sogenannten Geilenberg- Programms. Sie entstanden als weiträumige unterirdische Bauten in den Jahren 1943 – 1945, verteilt über das gesamte Reichsgebiet, um die kriegswichtige Produktion von Treibstoffen und Schmiermitteln auch unter den Bedingungen alliierter Luftüberlegenheit sicherzustellen. In den Schwalbe- Anlagen sollte Steinkohleteer industriell zu Mineralöl aufbereitet werden, welches dann ggf. in anderen Anlagen weiterverarbeitet werden sollte. Zu einer Inbetriebnahme einer solchen Anlage in den Wirkbetrieb ist es nie gekommen. 

Eine dieser Anlagen befindet sich nahe Berga/ Elster. Sie soll auf den Unterseiten ausführlicher vorgestellt werden. Es gab einige der Vorstellungen schon einmal auf diesen Seiten, wenn auch nur kurz. Sie sind dann ganz schnell wieder verschwunden. Auf die Gründe werde ich unter Nennung von Ross und Reiter noch zu sprechen kommen. Auch wenn das erfahrungsgemäß wieder zu tumultartigen Szenen, Mails und Anrufen führen wird. 

Verwitterte Sprengmittelreste in einem der Stollen

© Dieter TD 2018